Deutschland isst sich zu Tode
18.05.2012 in Schülerbeiträge 2011/2012 von JuS-Team
Ob nach der Schule, am Wochenende oder in den Ferien: Nie sieht man während der Öffnungszeiten ein leeres Fast-Food-Restaurant. Überall sitzen dort Jugendliche und schlingen genüsslich ihre Burger hinunter. Doch was treibt sie dazu? Wissen sie nicht, dass diese Gewohnheit zum Tod führen kann?
Allein jeder dritte männliche Jugendliche besucht laut der DONALD-Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund wöchentlich einmal ein Fast-Food-Restaurant wie beispielsweise McDonald’s. Bei Mädchen ist die Rate nur halb so hoch, doch trotzdem erschreckend.
Schon von klein auf kommen Kindern regelmäßig mit Fast Food in Kontakt, ob durch Werbespots im Fernsehen oder durch die Einladung zu einem Happy Meal mit attraktivem Spielzeug. Sie gewöhnen sich daran, regelmäßig in solchen Restaurants zu essen.
Im Jugendalter setzten sie diese Gewohnheit fort. Später, wenn sie erwachsen sind und manche nicht wissen, was sie aus ihrem Leben machen sollen, oder wenn sie keinen Job bekommen, essen sie, und essen sie, und essen sie. Irgendwann passt das Loch des Gürtels nicht mehr, dann nimmt man das nächste. Irgendwann ist die Hose zu eng – dann kauft man sich eben eine neue! So geht es immer weiter. Bis irgendwann der Punkt kommt, an dem es nicht mehr weitergeht, an dem der Körper bzw. das Herz nicht mehr mitspielt.
Der Verzehr von Fast Food führt zu einer starken Blutzuckererhöhung, gefolgt von einer Unterzuckerung, die erneuten Hunger auslöst. Demnach greift man erneut zu fettigen Sachen oder Eingefrorenem oder bestellt sich eine Pizza.
In Amerika ist die Situation noch viel extremer. Dort stehen an vielen Ecken solche Fast-Food-Restaurants – und viele Jugendliche und Erwachsene sind übergewichtig.
Wenn unsere Bevölkerung weiter so isst, kann man dabei zusehen, wie Deutschlands Kinder und Jugendliche immer dicker und dicker werden, bis sie sich totgegessen haben. Schließlich kann man es den Kindern bzw. den Jugendlichen nicht verbieten, sich in einem Fast-Food-Restaurant aufzuhalten.
Sicherlich betrifft dieses Verhalten nur einen Teil der deutschen Bevölkerung. Dennoch sollte man stets darauf achten, was man in welchen Maßen zu sich nimmt.
Selbstverständlich könnte man ab und zu seine Aufmerksamkeit den Burgern widmen, doch dies sollte sich nicht allzu oft wiederholen.
Gabriele-von-Bülow-Gymnasium | Tanja Büttner | 10b






