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Das kann ins Auge gehen …

20.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team


Früher oder später kommt der Zeitpunkt in unserem Leben, wo wir vielleicht feststellen, dass wir wohmöglich schlechter sehen können. Für viele von uns der blanke Horror, eine Brille tragen zu müssen oder Kontaktlinsen und das dann noch ein Leben lang. Wer fasst sich schon gerne ins Auge?

Doch immer mehr Menschen, egal ob jung oder alt, denken über das Augenlasern nach und wollen sich letztendlich ihre Sehschwäche korrigieren lassen. Egal ob kurz oder weitsichtig, dem sind gegenwärtig kaum Grenzen gesetzt, denn die Technik ist diesbezüglich schon weit fortgeschritten.

Nicht immer sind Sehhilfen im Beruf, Sport oder Alltag von Vorteil. Als herkömmliche Alternative gibt es Kontaktlinsen oder, wer noch einen Schritt weiter geht, das Augenlasern.

Dafür gibt es allerlei Gründe, z.B. aus Scham eine Brille zu tragen, Mobbing oder Eitelkeit. Aber ist das Lasern auch sinnvoll auf lange Sicht? Man muss bedenken, dass solch eine Sehfehlerkorrektur, eine Operation an einem gesunden Organ ist. So eine Operation ist zum einen nicht sonderlich günstig und zum anderen bringt es auch gewisse Risiken mit sich. Außerdem bekommt man keine Garantie auf das gewünschte Ergebnis bzw. auf den ersehnten Erfolg.

Es gibt mehr Nebenwirkungen und Misserfolge, als immer behauptet wird. Dazu gehören: Lichtempfindlichkeit, versetzte Sicht besonders in der Dämmerung, auch Halo- Effekt genannt, Trugbilder, das sogenannte Ghosting, und Infektionen, die sehr oft erst 2 bis 3 Jahre nach solch einem chirurgischen Eingriff auftreten. Ein falscher Schnitt an der Hornhaut kann sogar Blindheit (Sehuntüchtigkeit) zur Folge haben. Ärzte weisen immer wieder darauf hin, dass es diese Methoden seit 15 bis 20 Jahren gibt, um einem die Angst zu nehmen oder die Gemüter zu beruhigen.

Aber es kann auch seine Vorteile haben, sich für das Lasern zu entscheiden. Denn in der Regel benötigt jeder Brillenträger alle zwei Jahre eine neue Brille mit neuen Gläsern und nach wenigen Jahren hätte man die Kosten für solch eine OP gedeckt. Man hätte die Gelder gespart, die für neue Brillen oder Kontaktlinsen mit Zubehör eingebüßt werden.

Es stellt sich also die Frage, ob es sich wirklich lohnt, solch eine OP zu wagen, oder ob man lieber mit seinem Handicap lebt? Denn gerade heutzutage sind doch Brillen eine Modefrage und in manchen Augen ein unverzichtbares Accessoire. Viele Leute tragen sogar Sehhilfen, obwohl sie keine benötigten. Man sollte so eine Entscheidung also auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und ernsthaft darüber nachdenken, ob ein medizinischer Eingriff wirklich vonnöten ist. Denn schließlich ist die Welt zu schön, um sie nur zu hören und vielleicht nicht mehr zu sehen.

OSZ-Körperpflege | Jana Knopf | Klasse FOS 02



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