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Spielkonsole oder Fußball?

20.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team


1886 der Fernseher, 1941 der Computer, 1989 der Gameboy. Dies sind einschneidende Neuerungen, die das Berufs- und Freizeitverhalten der Menschen seit Ende des 19. Jahrhunderts stark beeinflussen. Der Medienkonsum allgemein, insbesondere der der elektronischen Medien, ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen. 79% der deutschen Haushalte besitzen seit 2009 mindestens einen Computer.

Der Computer und das Fernsehen vermitteln Wissen und bilden die Menschen weiter. Aber sie können auch einen großen Teil von Freizeitaktivitäten ersetzen, die sonst nur mit anderen und außerhalb der eigenen vier Wände möglichsind. Lern- Denk- Kriegs- und Strategiespiele – das Angebot ist groß. Ist der Mensch zu bequem geworden, sich zur Bibliothek, zur Uni oder auf den Bolzplatz zu bewegen? Apple, einer der erfolgreichsten Anbieter für elektronische Geräte, macht uns vor, wie man immer neue Reize schafft. Ipod, Itunes, Iphone, Ipod touch, Ipad, wer das nötige Kleingeld hat, hat die Qual der Wahl.


Ebenso verführt Nintendo, der größte Spielkonsolenverkäufer, die Kinder. Und die werden immer dicker und einsamer. Man kann sich streiten: Schalte ich den Gameboy an oder kicke ich eine Runde mit meinen Freunden? Ohne Computer wären wir heutzutage aufgeschmissen. Einen Großteil der Informationen beziehen wir aus dem Internet. Schule und Hausaufgaben ohne die Hilfe des Internets sind heutzutage kaum noch denkbar. In der Mitte liegt die Weisheit: Ab und zu eine Runde Mario Kart mit den Freunden ist erlaubt. Das Leben soll Spaß machen. Aber dann raus an die frische Luft!

Grundschule am Kollwitzplatz | Vincent Edusei | Klasse 6c



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