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Mutter Fourage

10.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team


Darf ich sie zu einer Reise in den Süden einladen? Sie müssen dafür nicht lange reisen, sondern nur mit der S-Bahn fahren.

In Wannsee, in der Chausseestraße 15a, gibt es einen schönen Ort, wo die Blumen und manchmal auch Zitronen blühen, Vögel zwitschern und ein kleines süßes Kätzchen herumtappt: Mutter Fourage! Das Wort Fourage stammt aus dem Französischen und bedeutet Futter. Dieser Platz wurde 1900 von Wilhelm Hönicke als Futtermittelhandlung gegründet, doch inzwischen gibt es hier nicht nur Tierfutter, sondern auch jede Menge Kultur. Darauf verweist der außergewöhnliche Name. Fast jeder kennt das Theaterstück „Mutter Courage“ von Bertolt Brecht… Der Enkel von Wilhelm Hönicke und heutiger Besitzer, Wolfgang Immenhausen, wollte nicht in die Fußstapfen seines Großvaters steigen und Kaufmann werden, sondern studierte Schauspiel. Er machte aus der Fouragehandlung einen Platz für Kultur.


In einer ehemaligen Scheune finden heute Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen statt. Neben einem Cafe, in dem man die erste Sonne bei Kaffee und Kuchen genießen kann, einer Gärtnerei und einem Feinkostgeschäft gibt es auch eine Galerie, in der noch bis zum 1.5.11 eine Ausstellung mit Arbeiten von Philipp Franck (1860-1944) und anderen Künstlern der Berliner Secession zu sehen ist.


Wenn es im Hochsommer richtig warm wird werden die Veranstaltungen auch an der frischen Luft durchgeführt.

Grundschule am Kollwitzplatz | Clara Immenhausen | Klasse 6b



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