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Japans Stolz

20.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team


Warum Japaner nach dem Erdbeben und dem Tsunami keine Hilfe annehmen

Zehntausende Menschen in Japan sind an den Folgen des Erdbebens und des Tsunamis ums Leben gekommen, obdachlos geworden oder gelten als vermisst. Und selbst jetzt in dieser schwierigen Lage, in der auch noch durch die Atomkatastrophe von Fukushima die höchste Gefahrenstufe ausgerufen wurde, möchten viele Japaner keine Hilfsangebote annehmen.
Sie haben oft geholfen, wenn andere Länder von Erdbeben oder anderen Naturkatastrophen heimgesucht wurden. Aber in der Vergangenheit ist es ihnen schwer gefallen, ausländische Hilfe anzunehmen, weil sich das nicht mit der japanischen Ehre vereinbaren ließ. Ihre Behörden finden, dass sich das Land selbst zu helfen habe.
Als 1995 weite Teile der Stadt Kobe durch ein Erdbeben zerstört wurden, lehnte die Regierung ausländische Hilfsangebote ab, zum Schaden der Opfer.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die Japaner endlich einsehen sollten, dass sie Hilfe aus dem Ausland brauchen, weil es sich um eine weltweite Katastrophe handelt, von der andere Länder möglicherweise auch betroffen sind, schon allein wegen der Einfuhr von verschiedenen Produkten und Lebensmitteln, wie Reis, Soja, Fisch aus dem Pazifik oder Gemüse.

Grundschule am Kollwitzplatz | Sophie Maurer | Klasse 6d



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