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Interview mit Armin Rohde

20.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team


Der bekannte Schauspieler Armin Rohde (56) lebt in Bochum. Er ist bekannt u.a. aus den Sams-Filmen und erzählt im diesem Interview, wie sein Filmleben aussieht was er hier schon erlebt hat. Er sagt, welcher sein Lieblingsfilm ist, in wie vielen er schon mitgespielt hat und welchen Film er gerne gemacht hätte. Und natürlich, wie er Schauspieler geworden ist …

Anton Wiesweg: Warum sind Sie Schauspieler geworden?
Armin Rohde: Weil mir alle anderen Berufe im Vergleich langweilig vorgekommen sind…und weil ich sonst wahrscheinlich verrückt geworden wäre.

Anton Wiesweg: Wie finden Sie ihren Beruf?
Armin Rohde: Anstrengend, aber gleichzeitig aufregend, so, wie wenn man frisch verliebt ist.

Anton Wiesweg: Wie viele Filme haben Sie schon gedreht?
Armin Rohde: Ungefähr 120. Hauptrollen, Nebenrollen, das ganze Zeug ist dabei.

Anton Wiesweg: Wie viele davon fanden Sie selber richtig gut?
Armin Rohde: Vielleicht sogar die Hälfte.

Anton Wiesweg: Wie viele Filme drehen Sie pro Jahr?
Armin Rohde: Vier bis sechs Filme pro Jahr.

Anton Wiesweg: Haben Sie bei ihrer Ausbildung auch etwas mit Film gemacht?
Armin Rohde: Nein, ich habe eine Theaterausbildung gemacht.

Anton Wiesweg: Welcher Film hatte die höchsten Einspielergebnisse?
Armin Rohde: Das war im Kino „Der bewegte Mann“ (Regie: Sönke Wortmann) mit sieben Millionen Zuschauern. Und im Fernsehen gab es Einige mit Zuschauerzahlen zwischen fünf und zehn Millionen.

Anton Wiesweg: Wie lange wollen Sie noch als Schauspieler arbeiten?
Armin Rohde: Bis ich nicht mehr kann!!!

Anton Wiesweg: Wie viele Preise haben Sie schon gewonnen?
Armin Rohde: Fünf, und zwar Bambi, Jupiter, Diva, die Goldene Kamera und den Grimme-Preis.

Anton Wiesweg: Wo stehen Ihre Preise?
Armin Rohde: Unten auf dem Klavier, auf dem keiner mehr spielt.

Anton Wiesweg: Haben Sie schon viele Freunde durch Dreharbeiten gefunden?
Armin Rohde: Nein, aber Freunde verloren – obwohl, einige habe ich schon gewonnen.

Anton Wiesweg: Welchen deutschen Film, in dem Sie nicht mit gespielt haben, fanden Sie in letzter Zeit am besten?
Armin Rohde: Ich kam nicht dazu, Filme zu gucken.

Anton Wiesweg: Welche Rolle, die Sie noch nicht gespielt haben, hätten sie gerne gespielt?
Armin Rohde: Auf jeden Fall Martin Luther, der war falsch besetzt!

Anton Wiesweg: Haben Sie ein Vorbild?
Armin Rohde: Nein. Aber ich orientiere mich an manchen Kollegen.

Anton Wiesweg: Wie kommen Sie mit den Kollegen am Set klar?
Armin Rohde: Eigentlich ganz gut.

Anton Wiesweg: Worauf muss man als Schauspieler am meisten achten?
Armin Rohde: Disziplin! Pünktlich zum Drehort kommen und den Text können.

Anton Wiesweg: Was ist das Anstrengendste oder Schwierigste beim Spielen?
Armin Rohde: Dass die Drehtage so lang sind.

Anton Wiesweg: Wie würden Sie den Unterschied zwischen Film und Theater beschreiben?
Armin Rohde: Das kann man eigentlich gar nicht vergleichen. Beim Theater musst du viel größere Gesten haben. Beim Film reicht ein Augenbrauenzucken um zu zeigen, was man meint.

Anton Wiesweg: Vielen Dank!

Grundschule am Kollwitzplatz | Anton Wiesweg | Klasse 6a



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