Die Lokomotive – eine nützliche Erfindung
17.06.2011 in Uncategorized von JuS-Team
Heutzutage interessieren sich Kinder und Jugendliche nicht mehr so sehr für Museen bzw. Gegenstände aus der Vergangenheit. Ihnen ist die Zukunft wichtiger. Trotzdem wagte sich eine 8. Klasse eines Berliner Gymnasiums an ein Museumsprojekt: Die Schüler arbeiteten mit dem Märkischen Museum zusammen und erstellten ein Buch, das hauptsächlich für Kinder und Jugendliche gedacht ist. Den Buchstaben von A bis Z wurde jeweils ein Gegenstand aus dem Museum zugeordnet und in Gruppenarbeiten wurden Informationen über die Gegenstände gesucht.
Ich habe eine Schülerin dieser 8. Klasse über dieses Projekt befragt:
P.G.: Wer baute eigentlich die erste Lokomotive und wann war das?
O: Die erste Lokomotive baute der Engländer James Watt im Jahr 1764, doch erst 1782 wurde die erste leistungsfähige Lokomotive von der englischen Firma Boulton & Watt vorgestellt.
P.G.: Wie kam die Lokomotive nach Deutschland?
O: Hinter dieser Frage verbirgt sich eine spannende Spionagegeschichte, denn der Deutsche Johann Krigar reiste in einem geheimen Staatsauftrag nach England, um dort die ersten Lokomotiven zu besichtigen, die er dann ein Jahr später in Berlin nachbauen ließ.
P.G.: Welches ist die bekannteste Lokomotive Deutschlands?
O: Das ist die „Adler“, die im Jahr 1835 fertiggestellt wurde. Sie war auch die erste im Betrieb eingesetzte Lokomotive Deutschlands, denn sie fuhr zwischen Nürnberg und Fürth.
P.G.: Sind solche Lokomotiven heute immer noch in Betrieb?
O: Nein, die damaligen Lokomotiven waren dampfbetrieben. Im Jahr 1977 stellte die letzte Dampflokomotive der Bundesrepublik ihren Betrieb ein. Heute gibt es allerdings andere Arten von Lokomotiven, wie z.B. die Elektrolokomotiven oder die Verbrennungsmotorenlokomotiven.
P.B.: Wie unterscheidet man diese Lokomotiven?
O: Es ist eigentlich leicht, denn man unterscheidet sie nach den verschiedenen Antriebsarten.
Gabriele-von-Bülow-Oberschule | Patrizia Graf | Klasse 8b

