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Neue Schulreform – gut oder schlecht?

30.06.2010 in Beiträge Schuljahr 2009/2010 von JuS-Team


Es hat sich an den Oberschulen – zumindest in Berlin – etwas geändert. Es wurde im Jahr 2009 vom Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) eine Änderung an der alten Schulreform vorgenommen. Aber was ist das? Wie ist die neue Schulreform aufgebaut und wie viele Kosten fallen an, um die neue Reform umzusetzen?

Alle weiterführenden Schulen heißen zukünftig Sekundarstufe 1. Die Sekundarstufe beginnt mit der siebten Klasse. Für die Gymnasiasten verändert sich wenig, sie besuchen oder melden sich weiterhin bei ihrem auserwählten Gymnasium an.

Alle anderen Schulen, werden zusammengelegt und heißen Sekundarschulen. Dort können alle Abschlüsse gemacht werden: Abitur nach 13 Jahren nicht wie am Gymnasium nach 12 Jahren. Es gibt an den Gymnasien das so genannte “Probejahr“, nicht wie davor nur ein Probehalbjahr, in diesem ersten Schuljahr wird auf die Schüler besonders geachtet. Auch sollen in den Sekundarschulklassen weniger Schüler, nämlich 25 statt 29 sitzen und der Unterrichtsschluss soll spätestens 16.00 Uhr sein, was die Schüler natürlich toll finden. Darüber hinaus gibt es Förderangebote für arme Familien oder Familien mit schlechten Deutschkenntnissen.

Wie alles hat auch diese Veränderung ihren Preis: Sie soll im Schnitt 32,6 Mio Euro mehr kosten. Kann sich der Staat das leisten? Darüber gibt es viele unterschiedliche Meinungen.

Es sollen immerhin ca. 300 neue Lehrkräfte eingestellt werden, die helfen, die Schüler ein wenig zu entlasten. Ob diese Veränderung der Schulreform hilft? Sie sieht auf jeden Fall nicht schlecht aus und ist verständlich. Die Schüler sind auf jeden Fall sehr gespannt; genauso wie alle anderen, die diese neue Schulreform auf den Weg gebracht haben.

Grundschule am Kollwitzplatz | Lena Dietrich, Felina Klingbeil | Klasse 6b


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