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Ein nasses Spiel mit dem Tod

30.06.2010 in Beiträge Schuljahr 2009/2010 von JuS-Team


Warum riskiert man bei diesem Extremsport sein Leben? Genau, das haben wir uns auch gefragt und haben etwas nachgeforscht.

Das so genannte Tow In surfing nahm 1990 in Hawaii seinen Lauf. Die damaligen Erfinder waren Laird Hamilton, Buzzy Kerbox, Dave Kalama und einige andere. Bei dem Tow in surfen (Tow in=hineinziehen) ist das besondere, dass der Surfer nicht in die Welle paddelt, sondern von einem Jet-Ski oder einem Hubschrauber hineingezogen wird. Dass der Surfer nicht selber in die Welle paddelt, ist nur allzu verständlich, denn die Wellen sind bis zu 35m hoch. Es gibt jedes Jahr unzählige Surfcups, ein sehr bekannter ist der Billabong XXL Cup. Bei dem Abreiten der Welle erreichen die Surfer Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Meist ist das Risiko für den Jet-Ski Fahrer höher als für den Surfer.

Einer der beliebtesten Spots für das Tow in surfen ist die Banzai Pipeline nahe Hawaii. Es sind zwar schon einige Leute bei diesem Extremsport gestorben, weshalb Kritiker ihn verachten, doch das hält die Besten der Besten nicht ab, weiter zu machen mit dem Tow in surfen. Die, die es mal gemacht haben, gehören zu denen, die beim „normalen“ Surfen an ihre Grenze gegangen sind und durch das Tow in Surfing die Möglichkeit haben, diese Grenze zu übertreten.

Grundschule am Kollwitzplatz | Finn Degenhard, Edgar Triepel, Paul Youri Lehmann | Klasse 6b


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