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“Was Integration angeht, sind wir Schlusslicht.”

22.06.2010 in Beiträge Schuljahr 2009/2010 von JuS-Team


Dieses Zitat der Berliner Erziehungswissenschaftlerin Jutta Schöler zeigt, dass die Integration von Behinderten in Deutschland nicht optimal ausgeführt wird. Nur zwanzig Prozent aller behinderten Kinder werden in einer Integrationsschule unterrichtet.

Integration ist ein wichtiges Thema. Durch sie wachsen Behinderte in der Mitte der Gesell­schaft auf, was leider von einigen Menschen immer noch kritisch gesehen wird. Dabei gibt es keine Belege für Beeinträchtigungen der Lernverhaltens von ,,gesunden“ Kindern, wenn sie eine Integrationsschule besuchen. Ganz im Gegenteil: Es ist ein Gewinn sozialer Kompeten­zen für Schüler, Lehrer und Eltern festzustellen.

Auch wenn jede Grundschule dazu verpflichtet ist, integrationsbedürftige Kinder aufzuneh­men, so wird die Integration des Kindes dort nicht immer optimal unterstützt. Ein gutes Bei­spiel einer Integrationsschule ist jedoch die Reinecke-Fuchs-Grundschule in Berlin Reinickendorf, die ein schuleigenes Förderkonzept zur Integration erstellt hat. Verschiedene Förderschwerpunkte wie geistige Entwicklung, Lernen, körperliche und motorische Entwicklung sind darin enthalten. Im laufenden Schuljahr wird die gebundene Halbtags-Grundschule von 362 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Kinder sollen die Chance erhalten, eine ihrer Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten entsprechende Bildung zu erhalten.

In der Zukunft muss Deutschland an der Integration und Toleranz gegenüber Behinderten arbeiten.

Gabriele-von-Bülow-Gymnasium | Viktoria Brandis, Julia Weiß | Klasse 10b


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