BLZ
Hier fehlt ein Bild

Alle Schulen

Schulen mit "a"
Annedore-Leber-Grundschule

Schulen mit "b"
Schulen mit "c"
Schulen mit "d"

Schulen mit "e"
Emmy-Noether-Gymnasium

Schulen mit "f"
Finow-Grundschule

Schulen mit "g"
Gabriele-von-Bülow-Schule
Grundschule am Kollwitzplatz

Schulen mit "h"
Schulen mit "i"
Immanuel-Kant-Gymnasium

Schulen mit "j"
John-Lennon-Gymnasium

Schulen mit "k"
Schulen mit "l"
Loschmidt-Schule

Schulen mit "m"
Marianne-Cohn-Schule
Merian-Schule

Schulen mit "n"
Schulen mit "o"
OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung
OSZ Körperpflege

Schulen mit "p"
Peter-Paul-Rubens-Schule

Schulen mit "q"
Schulen mit "r"
Reineke-Fuchs-Grundschule
Richard-Wagner-Grundschule
Rudolf-Virchow-Oberschule

Schulen mit "s"
Sartre-Gymnasium

Schulen mit "t"
Schulen mit "u"
Schulen mit "v"
Schulen mit "w"
Schulen mit "xyz"
Schulen mit "1-100"

Wer steckt hinter unserer jungen Gesellschaft?

22.06.2010 in Beiträge Schuljahr 2009/2010 von JuS-Team


Heutzutage sind viele Jugendliche frühreif. In unserer Schule fallen uns besonders Mädchen auf, die stark geschminkt sind und sich für die Schule unangemessen kleiden. Was bringt so junge Mädchen dazu, sich mittels Schminke so zu verstecken? Warum kleiden sich schon zwölf- oder dreizehnjährige Mädchen zum Kummer ihrer Eltern wie junge Erwachsene?. 

Wir vermuten, dass sich hinter der dick geschminkten Fassade pure Unsicherheit verbirgt, womöglich nicht zu wissen, wer man eigentlich ist. Viele Mädchen in diesem Alter haben bereits Sex, ohne dass die dazu eigentlich notwendige Reife erlangt wurde. Ausschlaggebend für diese Frühreife ist die Pubertät.

Jede und jeder von uns hat die Pubertät erlebt oder wird sie noch durchleben, und viele von uns stecken auch noch mitten darin. Jeder erlebt die Pubertät anders, und doch machen wir alle das Gleiche durch, wir gehen nur anders mit unserer Unsicherheit und unseren neuen Gefühlen um. Viele von uns sehen die Pubertät als etwas Anstrengendes, das man schnell hinter sich bringen will, und das gilt nicht nur für die Pubertierenden, sondern auch für deren Eltern. Viele beschreiben die Pubertät als einen schwierigen Lebensabschnitt, und genau das ist es auch, unsere Hormone stellen sich um und man hat das Gefühl, nichts wäre so, wie es war. Man wünscht sich in die unbeschwerte Kindheit zurück. 

Doch diese Zeit voller körperlicher und seelischer Veränderungen vergrößert unseren Horizont. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben, und das trifft auch für die Pubertät zu. Auf einmal stellen wir uns scheinbar banale Fragen, wie z.B.: Wer bin ich? Und wer möchte ich sein? Ich will zu etwas dazugehören, aber was ist das überhaupt?

Genau solche Fragen führen zu Antworten, man beginnt sich immer weiter zu entwickeln und wird selbständig. Diese Selbstständigkeit und geistige Reife führt letztlich dazu, dass man erwachsen wird.

Die Pubertät ist keine Zeit, die man vergessen muss, sondern sie ist eine Zeit, in der man sich  selber finden will, und es spielt keine Rolle, wie lange man dafür braucht, denn jeder Mensch entwickelt sich anders und in die Richtung, in die er möchte.

Gabriele-von-Bülow-Gymnasium | Saskia Zarth, Lena Seitz | Klasse 10a und 10d


Mach Mit