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		<title>Infotag</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wilhelm-Ostwald-Schule in Steglitz lädt am 23. Februar zwischen 14 und 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.


Das Oberstufenzentrum ist spezialisiert auf Farbtechnik und Raumgestaltung.


Immenweg 6, Steglitz
 www.wilhelm-ostwald-schule.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11914" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><a rel="attachment wp-att-11914" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/infotag/297553_original_r_k_b_by_knipseline_pixelio-de/"><img class="size-full wp-image-11914" title="297553_original_R_K_B_by_knipseline_pixelio.de" src="http://spreewild.de/files/2012/02/297553_original_R_K_B_by_knipseline_pixelio.de_.jpg" alt="" width="282" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: knipseline/pixelio.de</p></div>
<p>Die Wilhelm-Ostwald-Schule in Steglitz lädt am 23. Februar zwischen 14 und 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Oberstufenzentrum ist spezialisiert auf Farbtechnik und Raumgestaltung.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Immenweg 6, Steglitz<br />
 <a href="http://www.wilhelm-ostwald-schule.de" target="_blank">www.wilhelm-ostwald-schule.de</a></p>
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		<title>Förderung</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/forderung/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schüler mit Migrationshintergrund, die die 8. oder 9. Klasse besuchen, können sich noch bis 1. März um ein Stipendium der Start-Stiftung bewerben.

Die Stiftung fördert leistungsstarke Migranten mit Seminaren und einem Bildungsgeld von monatlich 100 Euro.


www.start-stiftung.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11907" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><a rel="attachment wp-att-11907" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/forderung/435686_original_r_by_dieter-schutz_pixelio-deweb/"><img class="size-full wp-image-11907" title="435686_original_R_by_Dieter Schütz_pixelio.deweb" src="http://spreewild.de/files/2012/02/435686_original_R_by_Dieter-Schütz_pixelio.deweb_.jpg" alt="" width="282" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Kinder fördern. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de</p></div>
<p>Schüler mit Migrationshintergrund, die die 8. oder 9. Klasse besuchen, können sich noch bis 1. März um ein Stipendium der Start-Stiftung bewerben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Stiftung fördert leistungsstarke Migranten mit Seminaren und einem Bildungsgeld von monatlich 100 Euro.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.start-stiftung.de" target="_blank">www.start-stiftung.de</a></p>
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		<item>
		<title>Die Flop-Tops 2012: Robert</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/die-flop-tops-2012-robert/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja richtig, meine Strickjacke ist knallgelb. Die musste ich in einem Klamottenladen für Mädels kaufen, denn für Männer gibt es so was leider nicht. Wieso eigentlich? Ist gelb in Kombination mit Strick unmännlich? Ich gebe zu, ich bin nicht an jedem Tag in Stimmung, Sonne in den grauen Alltag zu bringen, aber manchmal ist dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11901" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><a rel="attachment wp-att-11901" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/die-flop-tops-2012-robert/fotoserie-42/"><img class="size-full wp-image-11901" title="Fotoserie" src="http://spreewild.de/files/2012/02/Fotoserie1.jpg" alt="" width="282" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">1. Schick mit Strick, das ist die Devise, aber vielleicht gibt es doch einen Grund, warum es kaum gelbe Strickjacken für Männer gibt. 2. Rote Beine – besser als keine. 3. Pinkie – was willst du heute Abend tun? 4. Flieger-Brille ohne Sonnengläser – alles kommt irgendwann wieder in Mode. Auch wenn ein Kojak-Remake im Fernsehen derzeit nicht in Sicht ist. Foto: Raufeld/Katrin Hartmann</p></div>
<p>Ja richtig, meine Strickjacke ist knallgelb. Die musste ich in einem Klamottenladen für Mädels kaufen, denn für Männer gibt es so was leider nicht. Wieso eigentlich? Ist gelb in Kombination mit Strick unmännlich? Ich gebe zu, ich bin nicht an jedem Tag in Stimmung, Sonne in den grauen Alltag zu bringen, aber manchmal ist dieser fesche Farbtupfer ein absolutes Muss.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Gleiches gilt natürlich für meine rote Röhrenjeans. Manch einem wäre die vielleicht zu eng, aber wieso sollten nur Frauen ihre grazilen Beine zeigen dürfen?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Meine pinkfarbene Krawatte ist aus feinster Seide. Die habe ich als Schnäppchen im Outlet erworben. Damit könnte ich wohl als Nachrichtenmoderator im Fernsehen alle Zuschauer blenden und würde wohl eine lebhafte Debatte über Farbe im Fernsehen auslösen und darüber, ob man nicht lieber wieder zur Schwarz- Weiß-Technik zurückkehren sollte.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und schließlich meine Fliegerbrille. Man könnte meinen, die ist aus der Altherren-Abteilung vom Optiker, aber eigentlich ist es die alte Brille von Kojak, die ich immer trage, wenn ich beflügelt bin.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Verkehrte Welt, nein, individuell und modebewusst, das ist mein Stil. (notiert von Katrin Hartmann)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Anm. d. Red.:</strong> Tatsächlich, die hier gezeigten Kleidungsstücke stammen aus den Schränken der Jugendreporter. Von ihrer Schönheit überzeugt, treten sie stolz bei den Flop-Tops 2012 für das geschmackloseste – Verzeihung, charmanteste – Outfit des Jahres an.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>I<strong>hr könnt mit Robert locker mithalten, und wollt uns auch Einblick in die Abgründe eurer Kleiderschränke gewähren? Mitmachen kann jeder, der ein schauderschaft schönes Teil hat, das dringend an die Öffentlichkeit muss. Schickt uns einfach bis zum 29. Februar 2012 eine Mail, wir  treffen uns dann vor eurem Kleiderschrank. Am Ende der Aktion wird abgestimmt, und der Flop-Topper 2012 gewinnt Ruhm und Ehre und vielleicht noch mehr. </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> Schickt eure Mail an: blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alter Egos: Fühlen wie mit 16</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/alter-egos-fuhlen-wie-mit-16/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Fabian, 17 Jahre, aus Lichtenberg fragt: „Fühlt man sich im hohen Alter manchmal noch wie mit 16?“

Frau Haube antwortet: Keine Ahnung, wie man sich im hohen Alter fühlt. Ich kann euch nur die Frage beantworten, ob man sich mit 49 noch wie 16 fühlen kann. Eigentlich ja, nur darf man dabei nicht in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11895" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-11895" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/alter-egos-fuhlen-wie-mit-16/eulen-4/"><img class="size-full wp-image-11895" title="Eulen" src="http://spreewild.de/files/2012/02/Eulen_web1.jpg" alt="" width="282" height="324" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Raufeld</p></div>
<p><strong>Fabian, 17 Jahre, aus Lichtenberg fragt:</strong><strong> „Fühlt man sich im hohen Alter manchmal noch wie mit 16?“</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Frau Haube antwortet:</strong> Keine Ahnung, wie man sich im hohen Alter fühlt. Ich kann euch nur die Frage beantworten, ob man sich mit 49 noch wie 16 fühlen kann. Eigentlich ja, nur darf man dabei nicht in den Spiegel schauen. Mit 16 bin ich jedes Wochenende tanzen gegangen, das mache ich heute nicht mehr. Heute fangen die Tanzveranstaltungen um Mitternacht an, da waren sie früher zu Ende. Für Leute in meinem Alter mit meinem Musikgeschmack gibt es leider keinen DJ. Aus diesem Grund veranstalte ich einmal im Jahr eine Party für all meine Freunde. Frei nach dem Motto: Wenn es was nicht gibt, mache ich es eben selbst. Das war früher schwierig. Jetzt ist doch alles möglich, das ist wirklich toll.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Meine Party fängt wie früher an, als wir 16 waren, und hört um Mitternacht auf. Ich spiele, was mir gefällt und natürlich auch, was den anderen gefallen könnte. Tatsächlich fühle ich mich heute noch genauso frisch und munter und bin neugierig auf das, was kommen wird. Daran hat sich in mehr als 30 Jahren nichts geändert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Allerdings tun mir nach dem Training in meiner Seniorengruppe vom Leichtathletik oft die Knochen weh. Das war früher nicht so.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Im Grunde hat sich das Fühlen nicht geändert. Durch die vielen Erfahrungen, die man im Laufe des Lebens macht, steht man vielen Dingen gelassener gegenüber. Die Ungeduld ist bei mir trotzdem noch vorhanden. Ich fühle mich den gleichen Werten verbunden, die mir immer wichtig waren, das ist für mich keine Frage des Alters. Mit der Zeit ist einiges nicht mehr so wichtig, anderes um so mehr.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Es gibt so vieles, was ich noch machen will, was ich unbedingt noch lesen muss, wohin ich fahren oder fliegen will. Ich hoffe, ich bleibe noch lange gesund, damit ich möglichst viel davon realisieren kann. Ich bin zwar keine 16 mehr, aber das Leben ist auch danach noch spannend, meint <em>deine Frau Haube</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wer sind eigentlich diese Alter Egos, die mit der Kraft der  zwei Erfahrungsschätze, in allen Lebenslagen Rat wissen? Frau Haube und  Herr Höff haben sich 2010 in unserem Superoma- und Superopa-Casting  durchgesetzt und beantworten seitdem eure Fragen. (Habt ihr eine?  Schreibt uns unter <a href="mailto:blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de" target="_blank">blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de</a>)</strong></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Hier könnt ihr sie kennenlernen, Film ab:</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>

]]></content:encoded>
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		<title>Leseprobe</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/leseprobe-7/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Lebensnahe Insidertipps:

Neuseeland hat schon viele Work and Traveller in seinen Bann gezogen. Für das Leben und Arbeiten bei den Kiwis bietet „Working Holiday Neuseeland“ informative Vorbereitungstipps und lebensnahe Berichte ehemaliger Backpacker. Die Autoren Hanna Markones und Georg Beckmann setzen auf praktische Tipps und landesspezifische Expressionen. Sogar einige Maori-Vokabeln finden sich im Anhang.

Fazit: Kurz, knapp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11881" class="wp-caption alignleft" style="width: 144px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-11881" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/leseprobe-7/leseprobe-9/"><img class="size-full wp-image-11881" title="Leseprobe" src="http://spreewild.de/files/2012/02/Leseprobe2.jpg" alt="" width="134" height="134" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Working Holiday Neuseeland</p></div>
<p><strong>Lebensnahe Insidertipps:</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Neuseeland hat schon viele Work and Traveller in seinen Bann gezogen. Für das Leben und Arbeiten bei den Kiwis bietet „Working Holiday Neuseeland“ informative Vorbereitungstipps und lebensnahe Berichte ehemaliger Backpacker. Die Autoren Hanna Markones und Georg Beckmann setzen auf praktische Tipps und landesspezifische Expressionen. Sogar einige Maori-Vokabeln finden sich im Anhang.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Kurz, knapp und very up to date.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Von Katrin Hartmann</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Jugendlichen für Jugendliche</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/von-jugendlichen-fur-jugendliche/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Im Wedding verwirklichen Schüler ein Filmprojekt. Geleitet wird es von dem 20-jährigen Abdul El Khatib

Hannah Vahlefeld, 19 Jahre

Einige Jugendliche warten vor dem Probenraum im Haus der Jugend in Wedding. Abdul komme gleich, versichert einer der Jungen.

Der 20-jährige Abdul El Khatib, in Berlin aufgewachsener Sohn palästinensischer Eltern, ist der Leiter des Filmprojekts „Im Stich gelassen“, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_11872" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><strong><a rel="attachment wp-att-11872" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/von-jugendlichen-fur-jugendliche/292390_original_r_by_michael-hirschka_pixelio-deweb-2/"><img class="size-full wp-image-11872" title="292390_original_R_by_michael hirschka_pixelio.deweb" src="http://spreewild.de/files/2012/02/292390_original_R_by_michael-hirschka_pixelio.deweb_1.jpg" alt="" width="282" height="423" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Film ab!, Foto: Michael Hirschka/pixelio.de</p></div>
<p>Im Wedding verwirklichen Schüler ein Filmprojekt. Geleitet wird es von dem 20-jährigen Abdul El Khatib</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Hannah Vahlefeld, 19 Jahre</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Einige Jugendliche warten vor dem Probenraum im Haus der Jugend in Wedding. Abdul komme gleich, versichert einer der Jungen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der 20-jährige Abdul El Khatib, in Berlin aufgewachsener Sohn palästinensischer Eltern, ist der Leiter des Filmprojekts „Im Stich gelassen“, das im Rahmen des Jugendprogramms „Think Big“ der Deutschen Kinderund Jugendstiftung und des Telekommunikationsunternehmens Telefónica Germany entstand und hier verwirklicht wird. Das Programm soll durch spezielle Förderung und finanzielle Unterstützung Jugendlichen die Umsetzung eigener Projekte ermöglichen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nach und nach treffen immer mehr Jugendliche ein. Für die elf- bis 22-Jährigen aus Wedding ist Abdul ein Freund. Die Atmosphäre ist vertraut. Die meisten kennen sich.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Sein Rap-, Tanz- und Schauspielprojekt thematisiere den Abbau sozialer Angebote und die Folgen für Jugendliche, erklärt Abdul. Sie würden sich langweilen und seien unausgelastet. Das sei der Nährboden für Gewalt und Kriminalität, prophezeit der angehende Sozialassistent. Besonders für Jugendliche in den so genannten Brennpunktbezirken. In der Schlusssequenz des Films sollen deshalb genau diese Jugendlichen selbst zu Wort kommen und ihre Meinungen äußern.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Abdul El Khatib hat bereits zahlreiche Projekte mit Jugendlichen geleitet. Es geht ihm darum, sie zu ermutigen ihre Stärken zu nutzen und ihre Ideen umzusetzen, sagt er. Er möchte ihnen „das Vertrauen schenken, das sie im Alltag oft nur selten erfahren“. Ein Ziel, dem Bildungspolitiker seiner Meinung nach zu wenig Bedeutung beimessen: Immer mehr Jugendeinrichtungen sind von finanziellen Kürzungen betroffen, kritisiert Abdul. Er jedenfalls hat das Vertrauen in die Versprechen der Politik verloren. Er will selbst tätig werden – als Jugendlicher für Jugendliche, wie er sagt. Dass er dabei den richtigen Ton trifft, wird schnell klar. „Er spricht unsere Sprache“, sind sich die Jugendlichen einig.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ab 25. Februar ist der Trailer von „Im Stich gelassen“ auf dem Youtube-Kanal „TMovies65“ zu sehen. <a href="http://www.youtube.com/user/TMovies65" target="_blank">www.youtube.com/user/TMovies65</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Leidenschaft öffnet Türen“</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/21/%e2%80%9eleidenschaft-offnet-tu%cc%88ren%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen im Realitätscheck]]></category>

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		<description><![CDATA[Joshua Lupemba darüber, wie er Berlins jüngster Pastor wurde, und was Deutschsein für ihn bedeutet


Joshua Lupemba beendete die Schule mit 16 Jahren. Sein Vater stammt aus dem Kongo, seine Mutter aus Ghana. Er wurde christlich erzogen. Heute ist er 24 Jahre alt und der jüngste Pastor Berlins. Außerdem geht er als Motivationscoach an Schulen. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11858" class="wp-caption alignleft" style="width: 322px"><strong><a rel="attachment wp-att-11858" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/%e2%80%9eleidenschaft-offnet-tu%cc%88ren%e2%80%9c/top-thema_start-23/"><img class="size-full wp-image-11858" title="Top-Thema_Start" src="http://spreewild.de/files/2012/02/Top-Thema_Start1.jpg" alt="" width="312" height="232" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Joshua Lupemba, 24 Jahre, wollte Musikmanager werden, bevor er den Pastorenberuf ergriff. Foto: Lyth Iwas</p></div>
<p><strong>Joshua Lupemba darüber, wie er Berlins jüngster Pastor wurde, und was Deutschsein für ihn bedeutet</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p><strong>Joshua Lupemba beendete die Schule mit 16 Jahren. Sein Vater stammt aus dem Kongo, seine Mutter aus Ghana. Er wurde christlich erzogen. Heute ist er 24 Jahre alt und der jüngste Pastor Berlins. Außerdem geht er als Motivationscoach an Schulen. Dort spricht er im Rahmen der Berliner School Talks mit Jugendlichen, um ihnen zu vermitteln, dass Erfolg nicht von der Herkunft abhängt. Auch in weltlichen Dingen kennt sich Lupemba aus – bevor er Pastor wurde, war er in der freien Wirtschaft tätig.</strong></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><em>Herr Lupemba, Sie sind 24 Jahre alt und damit der jüngste Pastor Berlins. Wussten Sie schon immer, dass Sie diesen Beruf ergreifen wollen?</em></p>
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<p>Ich wollte nicht schon immer Pastor werden. Als ich zwölf Jahre alt war, fing ich an zu arbeiten, um eigenes Geld zu verdienen. Damals wollte ich Musikmanager werden. Meine Lehrer sagten mir, das sei auf meinem Bildungsweg unmöglich. Doch durch meine Arbeitserfahrung wusste ich, dass ich das erreichen kann, wenn ich es will. Die abschätzigen Meinungen meiner Lehrer spornten mich geradezu an, ihnen zu beweisen, dass sie im Unrecht waren. Wenn man etwas erreichen will, muss man auch etwas dafür tun. Leidenschaft öffnet Türen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Wie sind Sie dann Pastor geworden?</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der viel schief lief. Meine Mutter hatte gesundheitliche Probleme und das Business, das ich mir aufgebaut hatte, ging den Bach hinunter. Als ich in dieser Zeit einmal eine Gruppe junger Christen auf dem Alexanderplatz sah, wurde ich traurig. Die Show, die sie ablieferten, war dermaßen schlecht, dass die Zuschauer sie auslachten. In diesem Moment dachte ich: Warum können wir das nicht gemeinsam besser machen? Letztendlich erkenne ich eine Linie in meinem Leben. Alle negativen Erfahrungen waren eine Vorbereitung auf meine jetzige Lebenssituation.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Wirkt sich die Tatsache, dass Sie für einen Pastor sehr jung sind, auf Ihre Predigten aus?</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ich denke, ja. In der Kirche wird einem oft gesagt, was man nicht tun sollte. Ich hingegen versuche aufzuzeigen, was für Möglichkeiten man hat und wie man Gottes Wort im Alltag anwenden kann. Meine Arbeit zielt darauf ab, das gesellschaftliche Zusammenleben zu fördern.<br />
 Neben Ihrer Pastorentätigkeit sind Sie in dem Verein Typisch Deutsch aktiv.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Wie sieht Ihre Arbeit dort aus?</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Unser Verein Typisch Deutsch richtet sich besonders an Menschen mit Migrationshintergrund. Unser Ziel ist es aber, eine Brücke zwischen der ersten und zweiten Generation der Einwanderer &#8211; den „Neuen Deutschen“ &#8211; und den „alten“ Deutschen herzustellen. Deutschsein ist für uns keine Kulturfrage, sondern eine Frage des Zusammenlebens. Hier in Deutschland entsteht Kultur durch das Zusammentreffen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Sie arbeiten als Motivationscoach viel mit sozial benachteiligten Jugendlichen und demotivierten Schülern. Was bewirkt Ihre Arbeit?</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ich hoffe, dass ich Perspektiven aufzeigen kann. Jeder muss sich selbst helfen, das kann ich nicht übernehmen. Es gibt jedoch etwas, an das sich jeder halten kann. Ich glaube, wer positiv denkt und sich auf seine Ziele konzentriert, der zieht das Glück an. Wenn ich sehe, wie sich jemand Stück für Stück in eine bessere Richtung entwickelt, macht mich das glücklich und dankbar.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Das Gespräch führte Marie-Sophie Röder, 19 Jahre</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Joshua Lupemba predigt jeden Sonntag von 12.30 bis 14.30 Uhr im Veranstaltungszentrum Jo 3, 16, Bülowstraße 56, Christ International Church e.V.</p>
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		<title>Mehr Gelassenheit bei der Schulwahl</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Lisa Opolka, 17 Jahre


Viel hatte man sich versprochen, als im letzten Jahr neue Auswahlkriterien für die Berliner Schulen in Kraft traten. Ein Losverfahren kam, das 30 Prozent der Plätze an Gymnasien auslost, ein Probejahr sowie die Pflicht der Gymnasien, keinen Schüler bei noch freien Plätzen abzulehnen. Auf diese Weise sollte der Zugang zum Gymnasium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11850" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><a rel="attachment wp-att-11850" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/21/mehr-gelassenheit-bei-der-schulwahl/klartext_web-27/"><img class="size-full wp-image-11850" title="Klartext_Web" src="http://spreewild.de/files/2012/02/Klartext_Web4.jpg" alt="" width="282" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Lisa Opolka: Eltern sollten ihre Kinder nicht um jeden Preis aufs Gymnasium schicken, Foto: Privat </p></div>
<p>Von Lisa Opolka, 17 Jahre</p>
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<p>Viel hatte man sich versprochen, als im letzten Jahr neue Auswahlkriterien für die Berliner Schulen in Kraft traten. Ein Losverfahren kam, das 30 Prozent der Plätze an Gymnasien auslost, ein Probejahr sowie die Pflicht der Gymnasien, keinen Schüler bei noch freien Plätzen abzulehnen. Auf diese Weise sollte der Zugang zum Gymnasium erleichtert werden. Das Ergebnis: Tausend Schüler werden Schätzungen zufolge wegen zu schwacher Leistungen nach diesem Schuljahr das Gymnasium wieder verlassen müssen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nur, wohin gehen sie dann? Sie müssen notgedrungen auf Sekundarschulen wechseln. Unter denen aber bleiben allenfalls die weniger gefragten, die vor allem von leistungsschwächeren Schülern besucht werden, da alle anderen bereits ausgelastet sind. Morgen enden die Fristen zur Anmeldung an den Oberschulen für das kommende Schuljahr. Der Kampf der Eltern um einen Platz für ihre Kinder an einem Gymnasium oder einer gefragten Sekundarschule ist in vollem Gange. Und so werden – da es bei der Anmeldung einzig nach dem Willen der Eltern und nicht nach der Leistung geht – vermutlich auch nächstes Jahr wieder viele Schüler ihre Schule nach einem nicht bestandenen Probejahr verlassen müssen. Dass das Verfahren so nicht funktioniert, ist klar. Die Idee des Auslosens ist falsch verstandene Chancengleichheit. Sie führt bei Kindern, die gerade den Anfang der Pubertät erleben, zu dem frustrierenden Erlebnis des Scheiterns, weil sie in eine Schule gelost werden, die nicht zu ihrem Leistungsniveau passt. An den Gymnasien müssen der Notendurchschnitt und die Einschätzung der Lehrer Aufnahmekriterium sein, da an ihnen das Lerntempo wesentlich höher ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Eltern, die ja das Beste für ihr Kind wollen, müssen bei diesem Thema gelassener werden. Der Weg zum Abitur steht ihren Kindern auch auf einer Sekundarschule offen. Wenn bei manchen Eltern auch der gute Ruf der Gymnasien eine Rolle spielt, sollten sie sich fragen, was der ihren Kindern bringt. Denn die müssen, wenn sie das Probejahr nicht bestehen, extra eingerichtete Rückläuferklassen an Sekundarschulen besuchen. Und da das Auwahlverfahren nun mal falsch konzipiert ist, kann man nur auf die Eltern hoffen. Darauf, dass sie auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten ihrer Kinder eingehen – damit nächstes Jahr mehr Schüler das Probejahr bestehen.</p>
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		<title>Max-Taut Schule öffnet die Türen</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/17/max-taut-schule-offnet-die-turen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 25. Februar, öffnet das Max-Taut Oberstufenzentrum, in der Fischerstraße 36 in Lichtenberg, seine Pforten für einen Tag der offenen Tür.

Die auf Technik und Wirtschaft spezialisierte Schule ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet und informiert Schüler, die das Abitur oder die Fachhochschulreife erwerben möchten.

Nähere Informationen unter: Max-Taut Schule.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11839" class="wp-caption alignleft" style="width: 144px"><a rel="attachment wp-att-11839" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/17/max-taut-schule-offnet-die-turen/566873_original_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-deklein/"><img class="size-full wp-image-11839" title="566873_original_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.deklein" src="http://spreewild.de/files/2012/02/566873_original_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.deklein.jpg" alt="" width="134" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Einen klaren Kopf bewahren Foto: Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p>Am Samstag, den 25. Februar, öffnet das Max-Taut Oberstufenzentrum, in der Fischerstraße 36 in Lichtenberg, seine Pforten für einen Tag der offenen Tür.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die auf Technik und Wirtschaft spezialisierte Schule ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet und informiert Schüler, die das Abitur oder die Fachhochschulreife erwerben möchten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nähere Informationen unter: <a href="http://www.max-taut-schule.de/" target="_blank">Max-Taut Schule.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Vollstrecker kommt schneller als gedacht</title>
		<link>http://spreewild.de/blog/2012/02/14/der-vollstrecker-kommt-schneller-als-gedacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 23:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spreewildpraktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für viele Jugendliche ist es schwer, den Wert des Geldes abzuschätzen

Geld ist Mangelware, zumindest für einen Teil der Gesellschaft. Gerade bei vielen Jugendlichen herrscht gähnende Leere in den Portemonnaies. Verlockende Schaufenster und bunte Werbungen erhöhen den Kaufdruck auf die junge Generation. Heute darf es nicht mehr nur ein neues Handy sein, nein, es muss das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11812" class="wp-caption alignleft" style="width: 292px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-11812" href="http://spreewild.de/blog/2012/02/14/der-vollstrecker-kommt-schneller-als-gedacht/leere-hosentaschen/"><img class="size-full wp-image-11812 " title="Leere Hosentaschen" src="http://spreewild.de/files/2012/02/566964_original_R_K_by_Benjamin-Thorn_pixelio.de_.jpg" alt="" width="282" height="255" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Leere Hosentaschen Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Für viele Jugendliche ist es schwer, den Wert des Geldes abzuschätzen</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Geld ist Mangelware, zumindest für einen Teil der Gesellschaft. Gerade bei vielen Jugendlichen herrscht gähnende Leere in den Portemonnaies. Verlockende Schaufenster und bunte Werbungen erhöhen den Kaufdruck auf die junge Generation. Heute darf es nicht mehr nur ein neues Handy sein, nein, es muss das aktuellste iPhone sein. Sonst gehört man irgendwie nicht richtig zu den Coolen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>„Unsere Konsumgesellschaft überhäuft junge Leute mit Angeboten“, sagt Jürgen Parr, Direktionsleiter der Deutschen Vermögensberatung in Berlin. Der 47-Jährige ist Experte für Finanzen, Absicherung und Vorsorge. „Vielen fällt es schwer, den Verlockungen des Alltags zu widerstehen und ein eigenes Bewusstsein für das Notwendige zu entwickeln.“ Parr unterscheidet drei Gruppen von Jugendlichen. Die erste zeige Interesse an Geld und könne gut damit umgehen. Die zweite sei eher pragmatisch, gebe ihr Geld meist sofort aus, mache aber keine Schulden. Die dritte dagegen gebe ihr Geld ohne Hemmungen aus und verschulde sich häufig. „Etwa 15 Prozent der 18- bis 20-Jährigen gehören in diese letzte Gruppe. Meist besitzen sie eine EC-Karte, mit der sie bargeldlos zahlen können, was sich oft fatal auf ihr finanzielles Bewusstsein auswirkt“, so Parr.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Taschengeld der Jugendlichen fließt hauptsächlich in neue Klamotten, Geschenke, Essen und Getränke mit Freunden, die neuesten technischen Geräte und Hobbys. Aber auch teure Handy-Tarife und Klingelton-Abonnements ziehen den Schülern das Geld aus der Tasche. Schneller als viele denken, sind sie mit überzogenen Konten, Mahnungen und Vollstreckungsbescheiden konfrontiert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Schulden entstehen auf Vertragsbasis. „Ohne die Zustimmung der Eltern sind Verträge, die Jugendliche schließen, nichtig“, sagt Ullrich Schellenberg, Vorsitzender des Berliner Anwaltsvereins. Ist aber der Vollstreckungsbescheid bereits im Briefkasten, wird der Vertrag auch bei unter 18-Jährigen wirksam. „In dem Fall bieten wir eine kostenlose Rechtsberatung für Jugendliche aus armen Familien “, sagt Schellenberg. „Wir informieren sie über einen förderlichen Umgang mit Geld im Alltag und über den Wert von Extraaufwendungen.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Für viele Jugendliche ist es schwer, überhaupt eine Beziehung zu Geld aufzubauen und dessen Wert abschätzen zu können. „Gerade in den Schulen fehlt ein Lehrplan, der finanzielle Fragen behandelt“, bemängelt Parr. Langfristig würde es sich für die Gesellschaft rechnen, an dieser Stelle zu investieren, um Neuverschuldungen zu verhindern.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Von Katrin Hartmann</em></p>
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