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Hörprobe: Thees Uhlmann

15.09.2011 in Auf Probe, Freizeit, Kultur, Weiteres von spreewildpraktikant

Foto: Album-Cover


von Maximilian Henning, 19 Jahre


Aus der Angst heraus: Die Jugend ist geprägt von Ungewissheit. Das Alter bringt Klarheit. Wer die musikalische Karriere von Thees Uhlmann und seiner Band „Tomte“ verfolgt hat, wird zustimmen können. Immer stand der Zweifel am eigenen Glück und die Furcht vor der Zukunft im Fokus von Uhlmanns Texten, die im Laufe der Jahre immer mehr einer Zuversicht wichen. Sein erstes Soloalbum ist der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung. Beharrlich balanciert Thees in der Musik und den Lyrics zwischen Kitsch und Pathos, doch behält er dabei immer Haltung, sodass dem Hörer nicht die Schamröte aufsteigt und man auch als junger Mensch anfangen darf, angstfrei auf die kommenden Jahre zu blicken.


Fazit: Im Alleingang grandios.

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