Punkte für Köpenick, Kuchen für alle
08.03.2010 in Basketball, Schul-Cup, Wettkampf von jugendredaktion
Die Emmy-Noether-Oberschule schlägt die Ernst-Reuter-Schule in der Zwischenrunde des Vattenfall Schul-Cups in der Wettkampfklasse II klar mit 79:30
von Marius Estel, 15 Jahre
Am Ende des Spieltages konnten sich die Jungs der Ernst-Reuter-Schule aus Wedding nicht so recht über den Kuchen freuen, den die Gastgebermannschaft der Emmy-Noether-Oberschule aus Köpenick nach dem Spiel in der Sporthalle der Amtsfeld-Grundschule verteilte. Das ist jedoch nach der Leistung, die die Spieler aus dem Norden Berlins am Freitagnachmittag zeigten, nicht weiter verwunderlich: Schließlich konnten sie nur die ersten zehn Minuten des Spiels mit ihren Gegnern mithalten und wurden am Ende sehr klar mit 79:30 besiegt.
Aber der Reihe nach: Zunächst sah es nämlich noch ziemlich gut für die in blau spielenden Basketballer aus dem Wedding aus, und sie konnten dank ihrer guten Einzelakteure schnell mit 10:3 in Führung gehen. Doch durch tollen Kampf- und Teamgeist konnten sich die Köpenicker wieder herankämpfen und gingen dann ihrerseits in Führung. Diese gab ihnen dann noch mehr Sicherheit: Sie standen in der Abwehr dicht, wehrten die vielen Einzelaktionen der Weddinger ab und nutzten zudem ihre Konterchancen eiskalt – besonders durch ihren starken Center Gregor, dem ein Dunk nach dem anderen gelang. Zudem gab die Ernst-Reuter-Oberschule durch viele Fouls ihren Gegnern die Möglichkeit, mit Freiwürfen leichte Punkte zu ergattern. Zur Halbzeit führten die in gelb spielenden Jungs der Emmy-Noether-Schule dann auch verdient mit 33:17.
Auch nach der Pause änderte sich an der Spielsituation nichts, was vielleicht daran lag, dass das Ernst-Reuter-Team schon aufgegeben hatte – diesen Eindruck machten die Spieler zumindest. Die Mannschaft der Emmy-Noether-Oberschule siegte verdient als konstantere und bessere Mannschaft mit 79:30, obwohl dieses klare Ergebnis dem eigentlich sehr spannenden Spielverlauf nicht ganz entsprach. Doch auch wenn es Punkte vor allem für die Köpenicker gab – Kuchen gab es für alle. Und der tröstete auch die Weddinger schnell über die Niederlage hinweg.
















