Keine Propaganda in der Schule
01.03.2010 in Klartext, Meinen, Politik, Schule, Spreewild, Verändern, Zukunft von yvonne

Paul Esra Martin: „Es sollte keine Besuche von der Bundeswehr an Schulen geben.“ Foto: privat
von Paul Esra Martin, 18 Jahre
Da die Zahl der Interessenten für den Wehrdienst stark rückläufig ist, schickt die Bundeswehr zurzeit verstärkt rhetorisch gut geschulte Jugendoffiziere an die Schulen, um Schüler für die Streitkräfte und den Standpunkt zu begeistern, dass Krieg ein legitimes Mittel für den Erhalt des Friedens ist. Und als ob das nicht genug wäre, herrscht bei diesen Veranstaltungen auch noch Anwesenheitspflicht, wenn sie im Rahmen des Unterrichts stattfinden.
Es ist ein Skandal, dass Schüler, die nicht lernen möchten, wie man eine tödliche Waffe benutzt, bei solchen Veranstaltungen anwesend sein müssen. Die Bevölkerung schwört dem Krieg zunehmend ab, dafür sprechen die sinkenden Zahlen der Bundeswehrbewerber und Umfragen zum Krieg in Afghanistan. Und trotzdem erlauben die Schulen, dass die Jugendoffiziere zum Werben in die Klassen kommen dürfen – auf Kosten der Unterrichtszeit!
Im Schulgesetz ist das Neutralitätsgebot festgeschrieben, die Besuche der Jugendoffiziere sind jedoch ganz klar Veranstaltungen, die junge Menschen dazu bringen sollen, Kriegseinsätze zu unterstützen. Und das wird keineswegs dadurch neutralisiert, dass auch Vertretern von Friedensorganisationen Unterrichtszeit zur Verfügung gestellt wird. Außerdem schätze ich Werbung für die Bundeswehr keinesfalls als pädagogisch wertvoll ein und finde es erschreckend, dass erwachsene Menschen, die schon einige Kriege zumindest im Fernsehen miterlebt haben, dieser Propaganda in ihrer Schule freie Hand lassen.
Es ist endlich an der Zeit, den Fokus auf Friedensprozesse zu lenken. Den jungen Leuten zu erklären, dass Krieg etwas Schreckliches ist, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, wie man Frieden ohne Waffen schaffen kann. Schulen sollten der Bundeswehrwerbung sofort ein Ende setzen und die Zeit stattdessen für sinnvolle Projekte nutzen. Man könnte etwa Planspiele initiieren oder Hilfsprojekte in aller Welt unterstützen.
Wenn Schulleiter und Lehrer die Besuche der Jugendoffiziere unterstützen, muss es Protest von Schülerseite geben. So wie im November 2009 am Paulsen-Gymnasium in Steglitz, wo die Polizei wegen angekündigter Proteste die Veranstaltung schützen musste. Wir müssen Zeichen setzen. Auf eine friedliche Zukunft, ohne Krieg und ihre schreckliche Propaganda!
25 responses to “Keine Propaganda in der Schule”
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Fand den Kommentar heute in der Zeitung sehr gut und frage mich auch, warum Direktoren und Lehrer das zulassen!? Diese Entwicklung ist auch einigermaßen neu, oder?
Hey Andi.
Ja das frag ich mich wie du gelesen hast auch.
Danke für die positive Rückmeldung die kam wegen dem Artikel von vielen Seiten. Das die Entwicklung neu ist bzw. verstärkt, liegt wie schon geschrieben an den sinkenden Zahlen der Bundeswehrbewerber. Ich würde mich ja freuen wenn den Artikel auch viele Lehrer und Schulleiter in die Hände kriegen und sich mal an die eigen Nase fassen und eine kleine Erleuchtung erhalten. Mal sehn wie es weitergeht.
P@ule
Hey P@ule, sehr schön, die Frage nur, woher her hast du das alles??
Also erstmal gibt es ja auch Leute, die gerne zum Wehrdienst gehen, auch ohne von Propagana beeinflusst worden zu sein. Für dienigen ist es durchaus interessant dort hinzugehen. Zum Anderen sind es auch beispielsweise Leute, die keinen guten Schulabschluss haben. Also sehe ich keinen Grund so eine Veranstaltung an der Schule nicht anzubieten. Dabei würde die Schule ganz bestimmt nicht zu kurz kommen.
Jetzt einmal zu der Verpflichtung daran teilzunehmen. Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass dies der Wahrheit enspricht.
Wie du sagtest darf man einen Schüler nicht bei seiner Wahl beeinflussen. Dies stimmt, meiner Meinung nach, nur teilweise, denn ich denke nicht dass die Werber der Bundeswehr mit so einem starken Nachdruck zu beeinflussen versuchen, wie es in deinem Text zur Sprache kam. So drastisch ist die Zahl der Interessenten an einem Wehrdienst teilzunehmen nicht gesunken. Wenn jemand nicht zur Bundeswehr gehen will muss er sich ja nicht beeinflussen lassen. Ihn zwingt ja niemand. Ich glaube das die Teilnahme an dieser Veranstaltung nur Pflicht ist, weil einfach der größere Teil der Leute schlecht über die Bundeswehr denkt. Durch eine Verpflichtung kann man jene Vorurteile bereinigen. Durch dieses Info wird einem die Möglichkeit zu einer freien Wahl gegeben mit Kenntnissen über Vor -und Nachteile, so kann jeder sein individuellen Weg einschlagen.
Außerdem hast du den Aspekt Frieden angesprochen. Es ist falsch zu sagen, dass eine höhere Chance in einen Krieg zu geraten mit dem Anstieg der Absoventen einer militärischen Ausbildung zusammenhängt. Ganz im Gegenteil es bietet höhchstens Rückhalt. Wobei ich nicht sage, dass dadurch die Kriegsgefahr verringert wird. Aber dir muss doch klar sein, dass wie bei der Polizei im eigenen Land auch eine Partei geben muss, die sich um die außerländischen Aktivitäten sorgt. Der Name Armee heiß ja nicht, dass alles auf militärischer Basis ausgetragen wird. Die Armee ist auch ein Bestand Deutschlands, welche für den Frieden bemüht ist. Nicht auszudenken wenn es diese nicht gäbe. Wie ich das sehe, ist es nicht unbedingt gut gegen solche Veranstaltung zu “werben”. Ein Beispiel für den Vorteil einer großen Armee ist das Elend in Haiti. Bestände die US-Army nicht aus so vielen Mitgliedern, wären, und da bin ich mir sicher, wesentlich mehr Menschen gestorben…
Da es so viele Argumente beider Seiten gibt belasse ich es hierbei…
Ja es gibt leider immer noch Leute die auch ohne solche Veranstaltungen zum Wehrdienst gehen, es scheint wohl etwas nobles zu sein, töten zu lernen. Die Leute mit Geld zu ködern (Bezug auf die mit dem schlechten Schulabschluss) ist genauso erbärmlich. Anstatt sich sozial einzusetzen, also etwas sinnvolles zu tun, werden diese Menschen auf den Krieg geschult. Wo also ist nun der höhere Nutzen?
Wenn man sich den Artikel genau durchgelesen hätte, dort steht etwas vom Neutralitätsgebot. Propaganda, also totale Beeinflussung für eine Seite, ist nicht neutral. Außerdem sind diese Offiziere rhetorisch gut geschult. Wie viel Kriege brauchen wir denn noch, damit die Menschen endlich begreifen, so geht es nicht. Wenn man sich nur einmal die Gelder anguckt die z.B. in Afghanistan in das Militär und in die Wiederaufbau fließen. Dann sind das nur 1/4 der 530 Millionen Euro jedes Jahr. Sieht so sinnvolle Hilfe aus?
“Außerdem hast du den Aspekt Frieden angesprochen. Es ist falsch zu sagen, dass eine höhere Chance in einen Krieg zu geraten mit dem Anstieg der Absoventen einer militärischen Ausbildung zusammenhängt.” Auch hier wurde der Artikel wieder nicht richtig gelesen. Das sollte man bei einer Gegenargumentation doch voraussetzten. Ich sprach in dem Artikel vom Frieden als Weg, als der einzig sinnvolle Weg. Nicht aber von höheren Chancen in Krieg zu geraten.
Auch das Beispiel der US-Army ist völlig fehl am Platz, denn es muss keine Armee sein, die Hilft es können auch zivile Organisationen zur Hilfe geschickt werden.
“Aber dir muss doch klar sein, dass wie bei der Polizei im eigenen Land auch eine Partei geben muss, die sich um die außerländischen Aktivitäten sorgt. Der Name Armee heiß ja nicht, dass alles auf militärischer Basis ausgetragen wird. Die Armee ist auch ein Bestand Deutschlands, welche für den Frieden bemüht ist.” Was soll das? Soldaten bringen tote, man schaue nach Afghanistan. Fast täglich kann man von neuen Toten hören. Auch Mohnanbau (->Opium) ist rasant angestiegen. Alles folgen des Krieges. Es kann also nur heißen. Nie wieder Krieg. Und dazu muss es weniger Soldaten, weniger Armee und folglich weniger Bundeswehrbewerber geben. Also noch einmal die Aufforderung. Stoppt endlich diese schreckliche Propaganda.
@Paul: “Außerdem hast du den Aspekt Frieden angesprochen. Es ist falsch zu sagen, dass eine höhere Chance in einen Krieg zu geraten mit dem Anstieg der Absoventen einer militärischen Ausbildung zusammenhängt.” Vincent Frede meint, dass laut dir mehr Wehrdienstler zu höheren Chance führen, in einen Krieg zu geraten. Nicht, dass Frieden zu mehr Krieg führt. Man muss auch Kommentare richtig lesen, statt sich aufzuregen, dass Kommentatoren Artikel nicht richtig lesen….
@Vincent ich muss dir leider widersprechen, weil ich nicht finde dass die Bundeswehr etwas an der Schule zu suchen hat. Denn besonders gefährlich finde ich, dass natürlich keine Bilder (wenn man sich auch verschiedene Seiten der Bundeswehr anschaut) gezeigt werden, die tote Zivilisten zeigen oder tote Soldaten. Wie Paul schon schreibt sind die Offiziere die an die Schule kommen rhetorisch sehr gut geschult und reden viel von der guten Ausbildung, der gute Verdienst (finanziell) etc., dass man auch Menschen umbringt (wie ja auch die Kundus-Affäre zeigt) wird nicht soo genau erörtert. Und ich finde, dass sowas an Schulen genauso wenig zu suchen hat, wie “Bewerbungstrainings” von wirtschaftlichen Unternehmen. Die Schule muss ein neutraler Ort bleiben und die Bundeswehr ist leider kein Zeichen dafür. Denn es wird vielleicht auch Friedensorganisationen das Recht gegeben an Schulen zu werben, aber die haben nicht die finanzielle Kraft genauso präsent an Schulen zu sein, wie die Bundeswehr.
“Stoppt endlich diese schreckliche Propaganda.” sehe ich auch so!
@ kimalvin: Ja wenn man im Stress ist ließ man doch manchmal nicht so recht wie man glaubt. Werter Herr Frede, verzeihen sie

Aber da wir nun diesen Punkt erörtern, bitte sehr. Natürlich steigert es die Kriegsgefahr. Nicht ganz offensichtlich aber unterschwellig. Denn umso mehr Kriegsdienst leisten, also die ganze Kriegsprozedur mitmachen (es also gut finden) umso mehr gibt es die den Krieg befürworten und auch das sollte sich rückläufig entwickeln. Denn die Menschen spiegeln sich wenn auch nicht oft aber doch manchmal in der Politik wieder und so werden dann von Kriegsbefürwortern eher Konservative bzw. liberale Parteien gewählt…
Also kommen wir trotzdem zu dem Schluss. Nein zum Krieg und seiner Maschinerie…
@ Paul:
)
Ganz kurz das ist nicht dein Ernst, oder? Nur mal vorweg du beschwerst dich über Sachen, die ich gar nicht gesagt habe, so wie, dass töten nobel wäre. Man lernt zu töten doch in der Hoffnung es niemals anweden zu müssen. Das ist also nichts worauf man stolz sein kann. Da es noch viel zu viel Gewalt gibt muss man eben gewappnet sein und man darf als Staat nicht ein Opfer des Terrorismus sein/werden auf Grund einer nichtfunktionierenden Armee. Im übrigen lernst du nicht Leute zu töten sondern Menschen und Ländern zu helfen, dass dazu zur Sicherheit eine militärische Ausbildung von Nöten ist sollte dir doch eig. flar sein.
“Die Leute mit Geld zu ködern ist genauso erbärmlich” Dir muss doch bewusst sein, dass du der Herr deiner Entscheidungen bist. Werbung für eine bestimmte Sache findest du doch an verschiedenen Stellen im Leben. Warum sollte das also verboten werden? Denk darüber nochmal genau nach bevor du wieder voreilig antwortest.
“Anstatt sich sozial einzusetzen, also etwas sinnvolles zu tun, werden diese Menschen auf den Krieg geschult. Wo also ist nun der höhere Nutzen?” Also das eine schließt das andere doch nicht aus! Außerdem wird dir gerade in der Armee bewusst gemacht, dass es nicht immer nur um dich geht, sondern um das Gemeinwohl aller.
Den Begriff “totale Beeinflussung” finde ich äußerst unangebracht. Was stellst du dir denn unter einer Werben für die Bundeswähr vor.
->Deine Argumente sind sehr von Fehlern geprägt vor allem der Kommentar.
Stichwort Neutralitätsgebot: Leider auch unangebracht, da du ja deine schlechte Meinung zur Bundeswehr auch irgendwoher haben musst. Ich denke du vertritts deine Einstellung auf dessen, was du auf deiner Schule gelernt hast.
Der Aspekt mit dem Geld drifftet mir zu sehr vom Thema ab, deswegen werde ich jetzt darauf nicht eingehen; das steht nicht im Zusammenhang dazu.
Zum Thema Frieden: Du solltest dir beim Schreiben immer nochmal klar machen, was jemand denken könnte der dies ließt, nur so als Tipp. Mir ist nicht ganz klar was du mit dem Teilsatz “Frieden als Weg, als der einzig sinnvolle Weg” meinst. Das müsstest du nochmal erleutern, ist sehr unverständlich. (nicht jeder kann deine Gedankenlesen
Zu der US-Army: Es ist doch allgemein bekannt, dass die Leute aus der Armee nicht helfen weil sie zuviel Zeit haben. Es ist doch ihr Job zu helfen. Soziale Organisationen sind auch ein wichtiger Teil der weltweiten Hilfe, jedoch ist dies freiwillig und du hilfst nicht aktiv mit, so kommt meiner Meinung nach das eine ohne das andere nicht aus. Was deinen letzten Absatz angeht muss dir klar sein, dass die Aussage ” Soldaten bringen tote” in keinster Weise der Wahrheit enspricht. Also was soll diese Aussage? Vor allem ale Begründung dafür den Afghanistankrieg zu nehmen ist so was von idiotisch. Das zeigt gerade wie voreingenommen du bist! Es gibt keine Welt ohne Gewalt, weil es immer Leute gibt die eigensinning oder manipuliert sind, indem man ihn Lügenmärchen erzählt. Es gibt immer Ausnahmen. Deine Art Konflikte zu lösen würde nur alles noch schlimmer machen. Glück für die Welt, dass du nicht den Ton angibst. Ich verstehe nicht wie so du ständig behauptest, dass mehr Soldaten mehr Krieg bedeuten. Wer hat dir das nur beigebracht mein Junge? Soldaten sind nicht generell böse.
@Andi: Da eine Armee Teil eines Staates ist und zur Sicherheit beiträgt, ist sie eben gerade notwendig; und wenn es weniger Bewerber werden ist doch klar, dass geworben wird. Wo sollte dieses Werben denn stattfinden wenn nicht in der Schule? Die Schule ist doch ein Ort der Aufklärung. Davon auszugehen, dass die Werber einen manipulieren wollen ist nicht richtig. Warum sollte man solche Vorurteile haben. Ich sags dir, eben durch die einseitige Aufklärung, dass die Bundeswehr schlecht ist. Sie müssen doch keine Bilder zeigen, wieso sollten sie überhaupt? Denn du kennst doch schon die schlechten Seiten der Armee, sonst würdest du das ja nicht schreiben. Wobei es ja eigentlich die des Krieges sind. Wie schon gesagt Weniger Soldaten bedeutet nicht weniger Krieg!
Im weiteren Verlauf deines Textes widersprechen sich der Wunsch nach neutralität an Schulen und der Wunsch nach Werbung für Frieddensorganisationen an Schulen. Bei jeder Art von Werbung versucht jemand jemanden für seine Sache zu gewinnen. Für alles kann Geworben werden, weil man eben konsequent sein muss.
Für Aufklärung an Schulen(jeglicher Art)!
@Paul nochmal: Wenn man in der Armee ist findet man doch nicht gleich den Kreig gut und deswegen steigt auch nicht die Kriegsgefahr! Davon auszugehen, dass die Army-Members stets konversativ sind und später liberale Parteien wählen ist sehr vorurteilhaft. Also was sollen die aus der Luft gegriffenen Argumente?
@vincent “Im weiteren Verlauf deines Textes widersprechen sich der Wunsch nach neutralität an Schulen und der Wunsch nach Werbung für Frieddensorganisationen an Schulen. ” Nein, genau das meine ich halt nicht. Ich meine halt, dass es scheinheillig ist zu sagen, dass ja auch Friedensorganisationen an den Schulen werben können. Aber die haben dafür gar nicht die finanziellen Mittel, wie die Bundeswehr und deswegen finde ich halt, dass niemand werben soll. Im letzten Jahr hat die Politikfabrik Diskussionsrunden an den Schulen mit Vertretern der einzelnen Parteien organisiert und auch da war oft das Argument von Schulleitern: “aber nur wenn Politiker von allen Parteien da sind” und daran haben sich die Organisatoren auch gehalten. Ich finde dass sich dann beim Thema Bundeswehr auch die Schulleiter an diese Worte halten sollten: entweder alle oder keine und ich bin für keine.
Und wo sollen sie sonst werben? Tja keine Ahnung, wenn die Bundeswehr ach so toll ist, dann soll sie normal werben wie Apple, Nokia, McDonalds oder so. Die dürfen doch auch nicht an die Schulen so einfach.
Oh mal sehn wie viele Kommentare das noch werden.
“Da es noch viel zu viel Gewalt gibt muss man eben gewappnet sein und man darf als Staat nicht ein Opfer des Terrorismus sein/werden auf Grund einer nichtfunktionierenden Armee.” Wann wird doch nicht Opfer des Terrorismus weil man keine Armee hat sondern gerade weil man sie hat. Wer hat die meisten Terroristen am Hals? Amerika. Und warum? Weil sie in den Irak etc einmarschiert sind. Das ist doch relativ logisch. Wenn unsere Soldaten dort Leute töten, werden deren Familien wütend und dieser Wut schaffen sie dann durch Attentate, um deinen Terrorismusgedanken weiter zu verfolgen, Ausdruck. Das heißt also, dass umso mehr Leute die deutschen Soldaten töten, desto höher wird die Chance auf Anschläge hier in Deutschland.
“Im übrigen lernst du nicht Leute zu töten” doch. Denn die Hilfe besteht ja gerade dabei “die Bösen” zu erschießen.
“Außerdem wird dir gerade in der Armee bewusst gemacht, dass es nicht immer nur um dich geht, sondern um das Gemeinwohl aller.” – Tut mir leid aber dieses Argument ist doch völlig lächerlich. Schon in der Schule lernen wir Teamwork. (MSA, Gruppenarbeit etc) um auch später im Job immer mehr im Team zu machen. Und wenn du es noch weiter auslegen willst. Damit es nicht immer nur um dich geht reicht auch ein Blick über den eigenen Tellerrand.
“Stichwort Neutralitätsgebot: Leider auch unangebracht, da du ja deine schlechte Meinung zur Bundeswehr auch irgendwoher haben musst. Ich denke du vertritts deine Einstellung auf dessen, was du auf deiner Schule gelernt hast.” Also dieses Gesetzt besagt nur das die Meinungsbildungs ausgewogen sein muss. Aber wie gesagt oft werden nur die Propaganda Offiziere der Bundeswehr eingeladen weil man a) die Friendenorganisationen nicht für wichtig hält und/oder b) weil diese es sich auch oft, wie schon oben geschrieben, nicht leisten können.
Meine Meinung zu diesem Thema hab ich nun sicher nicht aus der Schule, denn zum Glück gibt es auch Zeitungen, Bücher und die weiten des Web um sich weiterzubilden.
“Frieden als Weg, als der einzig sinnvolle Weg” – Das es keinen Sinn hat Krieg zu führen weil es nie zu Frieden führen wird und es nur sinnvoll ist demokratisch, friedliche Grundwerte zu lehren und zu verbreiten.
“Es ist doch allgemein bekannt, dass die Leute aus der Armee nicht helfen weil sie zuviel Zeit haben.” – Das hab ich auch nicht geschrieben sondern dass wir keine Armee für Hilfseinsätze brauchen sondern man könnte auch eine Organisation gründen, wo man nicht töten lernt, sondern in der man auch bezahlt wird dafür in solche Krisenregionen wie Haiti zu reisen und zu helfen etc…
“Soldaten bringen tote” ja sie tun es. Sie haben Waffen und sie benutzten sie allzu gerne. Ob nun Handfeuerwaffen, Panzer oder Flugzeuge. Man nehme nur die mehr als 140 Menschen die bei dem Angriff auf die beiden Tanklasten gestorben sind. Diese Operation hätte nicht sein müssen wenn die Soldaten nicht lieber schießen würden als zu gucken ob es nicht vielleicht doch anders zu lösen ist bzw. die Menschen gar keine “Bösen” sind.
“Soldaten sind nicht generell böse.” – Soldaten sind Teil der Armee, die Armee führt Krieg, Krieg ist böse also ??
“Wenn man in der Armee ist findet man doch nicht gleich den Kreig gut” doch. Nur Menschen die Krieg gut finden gehen zur Armee.Es gibt keinen anderen Grund töten zu lernen und teil der Kriegsmaschinerie zu werden.
“Davon auszugehen, dass die Army-Members stets konversativ sind und später liberale Parteien wählen ist sehr vorurteilhaft.” – Nun ja, es sind nun einmal hier in Deutschland CDU/CSU und FDP die gerne in den Krieg ziehen und wenn man nicht auf Krieg steht wählt man die wohl auch nicht.
Und wo wir schon beim Thema sind:
26. März 2010 Berlin| Militär raus aus der Schule!
9 Uhr | Beuckestrasse 27-29 | Berlin-Zehlendorf.
Gegenveranstaltung zur gleichzeitig stattfindenden Militärveranstaltung am Schadow-Gymnasium
1. Gut, dass der Artikel auf das Faktum aufmerksam gemacht hat, dass die Bundeswehr solche Veranstaltungen durchführt.
2. Es gibt selbstverständlich soziale, dem Aufbau oder explizit dem Frieden gewidmete Organisationen, die an Schulen gehen. in der 10. Klasse hatten wir einen Vertreter der U.N. da, die auch verschiedene außerschulische Angebote organisieren. Darübner hinaus bestehen auch Möglichkeiten der Kooperation, die finanziell weniger aufwendig sind, z.B Schulpartnerschaften. Diese existieren auch.
3.Vincent Frede argumentiert ausgesprochen logisch. Mehr truppen bedeutet keinesfalls mehr Krieg(sbereitschaft). Für höhere Gefahr sorgen extrovertierte Politiker (->Iran ->Nordkorea), im worst case in Kombination mit aggressiver Ideologie(ebenfalls->Iran), sowie va. Langstreckenrakteten, High-Tech-Rüstung und natürlich die -nach Irak etwas ins lächerliche gezogenen- Massenvernichtungswaffen.
Frau Merkel ist bekanntlich weder extrovertiert noch voller aggressiver Ideen. Und noch ist Westerwelle nicht Kanzler.
Das also zum Thema deutsches Kriegervolk durch böswilige Propaganda an deutschen Schulen.
4. Natürlich muss der Helferaspekt der Bundeswehr ebenfalls bedacht werden, der zeigte sich nicht nur im Ausland, sondern auch im Innern. Dieser Aspekt kommt nicht nur in deinem Artikel zu kurz, sondern ebenfalls in deinen weiteren Erläuterungen, in denen reichlih Platz bestand. Derlei einseitige Berichte sind es doch die du mit dem Artikel letzlich kriisieren willst oder?
5. Es gibt innerhalb der Begründungen des 9/11 Anschlags die von Al-Quaida veröffentlicht wurden keinerlei Hinweis auf einen Zusammenhang mit der Irak Invasion.
6. Ich halte es für ausgesprochen gefährlich sich ein Weltbild zu basteln, in dem die Bösen CDU wählen, zur Bundeswehr gehen und gegen HartzIV schimpfen. So ist es dann doch nicht. Obamas Ausspruch, es reiche nicht Frieden als Ziel anzuerkennen um Frieden zu erreichen hat da einen deutlich intensiveren Realitätsbezug.
7. Die Ausbildung bei der Bundeswehr besteht nicht nur aus Ballerei, für viele stellt die Gemeinschaft während der Ausbildung im Mittelpunkt, viel profitieren von der Disziplin die dort herrscht während des späteren Berufsleben.
Die freie Entscheidung zur Bundeswehr sollte respektiert werden, auch wenn man sie selbst ablehnt. Auch das ist Grundlage unseres Gesellschaftskonzepts.
@ Andi: Friedensorganisation kann man doch nicht
in Relation zur Bundeswehr setzen. Die Bundes wehr wirbt doch aus dem Grund an Schulen, weil die Schüler nach der Schule zur Bundeswehr gehen müssen oder einen Zivildienst leisten müssen. Also ist es doch verständlich, dass an Schulen geworben wird, denn so werben sie nur dort wo es die Leute was angeht. Für Friedensorganisationen wäre es doch unvorteilhaft nur in der Schule zu werben, denn eine Spende hängt ja nicht vom Alter desjenigen ab. Das gleiche gilt auch für Nokia etc.
Stichwort Gleichgewicht: Die Bundeswehr ist doch keine politische Partei, wo man für Ausgewogenheit sorgen muss.
@ Paul: Es liegt doch auf der Hand, dass, wie du schon sagst, Amerika die meisten Terroristen am Hals hat weil sie Kriege führen, das hat aber nichts mit der größe der Armee zu tun. Du führst nicht direkt einen Krieg wenn du die größte Armee hast, davon darfst du nicht ausgehen, das würde ja heißen, das jedes andere Land in Gefahr ist solange ein Staat über die größte Armee verfügt. Jetzt zu den Deutschen: Unsere Soldaten gehen doch nciht nach Afghanistan um Leute abzuschlachten, das ist doch Unsinn. Sondern eben um das Land von Brutalität und anderem zu befreien.
In der Bundeswehr wird dir sicher nicht beigebracht aller Feinde zu vernichten, ich glaub du siehst zu viele Filme oder spielst zu viel Computer^^.
Übrigens ein Blick über den eigenen Tellerrand reicht wohl nicht, sonst gäbe es ja keine Armut. Es gibt nur Armut, weil das Verhältnis zwischen Helfer und Nicht-Helfer zu unausgeglichen ist.
Zum Thema Neutralitätsgebot würde ich das sagen was ich oben zu Andi geschrieben habe. Es sagt außerdem keiner das Friedensorganisationen nicht wichtig sind. Aber warum sollten sie gerade an der Schule werben? Also warum bei den Leuten, die noch gar kein eigenes Geld verdienen?
Das Krieg nicht zu Frieden führt ist mir klar. Ich glaube du machst es dir etwas einfach indem du sagst man sollte alles demokratisch lösen. Da stellt sich schon die Frage: Wer sollte denn das Recht bekommen überhaupt abstimmen zu können? Und schon sind wir wieder beim Hauptproblem. Das ist unter anderem auch meine Argumentation dafür, dass es nie die perfekte, oder vollkommen friedensfreie Welt geben wird. Dazu sind die Menschen einfach zu unterschiedlich.
Organisationen, wo Menschen ausgebildet werden um seinen Mitmenschen zu helfen gibt es schon lange. Das will vielleicht nicht in deinen Kopf gehen, aber das wird dir auch in der Bundeswehr beigebracht.
Es ist der Debatte nichtvon Nutzen, wenn du die ganze Zeit auf deiner Argumentation verharrst und dich keinen Millimeter davon wegbewgst. Soldaten bringen nicht gleich Tote. Du kannst nicht vom einen aufs andere schließen und dabei ganz viele Faktoren einfach nicht berücksichtigen. Wie Menschen Fehler machen so machen auch Soldaten Fehler. Gravierender sind sie nur, weil ihre Aufgabe mehr Verantwortung mit sich trägt. So haben die Soldaten die Situation falsch eingeschätzt. Das ein Mensch Situationen falsch einschätzen kann ist nichts Neues.
Deine letzte Folgerung bestätigt nur noch mal was ich eben schon meinte. Durch Vernachlässigung weiterer Faktoren wird diese Folgerung falsch! Du kannst dir eine komplizierte Welt nicht einfach vorstellen und dementsprechen handeln.
Zu dem zweiten Teil deiner Ideologie: Glaub mir es gibt viele Ex-Soldaten, die den Krieg niemals gutfanden, demnach kannst du nicht von allen sprechen. Da die Menschen so verschieden sind muss ich sagen, dass es auch ein paar Verrückte gibt, die ihn gut finden, sicherlich ist dies aber der geringere Anteil. Es gibt andere Motivationen in die Armee zu gehen, z. B. Selbstbeherrschung zu erlagen oder Helfen zu lernen.
Es hat bestimmt noch keiner aus der Politik gesagt, dass er gerne in den Krieg zieht. Das nenne ich ein gravierendes Vorurteil, welches man nur auf Missbildung zurückführen kann. Nimm dir etwas mehr Zeit bevor du hier waage Folgerungen rein schmeißt.
@ Leser: Respekt du hast es auf den Punkt gebracht. So gut hätte ich das nicht geschaft.
Gut, dass es diese Debatzte unter Jugendlichen (wieder) gibt! Ich habe es in den 90wer Jahren selber erlebt, wie Jugendoffiziere zu Unterrichtszeiten in die Schulen geschickt wurden, um manipulietrend zu werben. Von Neutralität keine Spur. Menschen, die sich de Friedensbewegung verpflichtet fühlten, hatten sehr erschwerte Möglichkeiten, eine andere Position darzustellen. Ich habe Jugendliche, die vor der Entscheidung standen Kriegsdienst (“Wehrpflicht”) oder Zivildienst (“Ersatzdienst”) beraten und, wenn nötig, bei mündl. Verhandlungen in Kreiswehrersatzämtern als Beisitzer vertreten. Es war grauenhaft, was ich da erleben mußte. Paul hat recht und verdient meinen Respekt. Welche Hoffnung, sollte die Friedensbewegung unter Jugendklichen wieder erstarjken! Aber dafür muß man sich aktivieren, weg vom Computer, usw., raus auf die Straße. Afghanistan (“Nichts ist gut in Afghanistan…”) lehrt uns: “Soldaten lernen töten” Und “Waffen töten schon vor dem Krieg!” (Man denke an Unfälle bei Übungen…, Entzug wichtigwer Ressourcen, die besser für die Friedensentwicklung und die Entwicklung einer gerechten und solidarischen WWelt genutzt werden sollten) Es muß mehr denn je gelten: “Frieden schaffen ohne Waffen” und “Schwerter zu Flugscharen” . Wir Älteren haben versucht, unseren Beitrag in den 80er Jahren, teilweise auch in den 90er Jahren, zu leisten. Jetzt seid Ihr, die Jüngeren vor allem gefragt. Darauf hoffe ich! Weieter so, Paul, und GesinnungsfreundInnen! Danke!
so, jetzt möchte ich auch mal was dazu sagen:
Ich denke es ist nicht einfach, dieses Thema, aber trotzdem sollte jeder seine Meinung vertreten dürfen. Genauso ist das mit dem Beitreten bei der Bundeswehr. Natürlich gibt es Leute, die den Krieg schön finden, aber wie Vincent schon sagte, das ist ein sehr geringer Teil.
Paul nur um mal ein Beispiel zu nennen: Mein Vater war auch bei dem Grundwehrdienst, er hat aber nie einen getötet und ist auch sofort ausgestiegen, nach dem Grundwehrdienst. Es geht um Sachen, wie Gemeinschaft, Disziplin, für die Meisten, die den Grundwehrdienst leisten wollen. Das Werben finde ich sollte nicht verboten werden, es steht doch jedem offen, ob er da hin will oder nicht. Wenn Du eine Organistion, wie die Bundeswehr sein würdest, würdest Du auch nicht die “schlechten” Seiten in den Vordergrund stellen.
Im Bezug auf mehr Soldaten mehr Krieg würde ich mich enthalten insofern, weil ich weiß, was du meinst, aber ich weiß genauso was Vincent meint. Ihr habt beide in der Art Recht, ihr redet quasi aneinander vorbei!
Es geht einfach darum Paul, dass du solche Texte zu sehr auf deine Meinung beziehst, natürlich darfst du deine Meinung äußern, das steht dir zu, wir verwehren das dir auch nicht, aber wir/ich finde/n nicht gut, dass du möchtest, es komplett zu verbieten. Es ist eine Gesellschaft, die für den Schutz in Deutschland verantwortlich ist. Ich befürworte den Afghanistankrieg keinesfalls, aber die Armee müsste allein für den Schutz in Deutschland vorhanden sein.
Ich hoffe, wir können hier bald ma ein bisschen Klarheit finden und das langsam beenden. Fakt ist, es ist nicht ganz so, wie du es sagst, Paul:);)
Man man man.
Es kann doch nicht wahr sein. Ich kann es nicht glauben. “Heil der Bundeswehr weil ich endlich lernen kann, weil ich ja zu blöd bin, etwas Disziplin zu kriege.” Wenn man es nötig hat für Disziplin in die Bundeswehr zu gehen und es nicht auf anderem Wege lernen kann dann ist das ja wohl mehr als arm. Ich weiß nicht ob ihr Hernn Kramers Beitrag nicht gelesen habt, aber er hat sich viel mit dem Thema befasst und weiß wohl am besten von uns darüber bescheid. Bitte lest seinen Beitrag noch einmal.
Nun zu Afghanistan. Die Taliban ist nun zum Großteil schon in Pakistan, also werden die Deutschen Soldaten dort bald einmarschieren und dann in das nächste Land und das nächste und immer so weiter. Das soll Frieden schaffen, na wenn dass so ist dann weiter so… Man muss auch einfach sehen das die Menschen dort wieder anfangen die Taliban stärker zu unterstützten weil sie die Soldaten etc leid sind.
Es wäre doch nun endlich an der Zeit, die Bildung, die Infrastruktur etc zu fördern. Das ist Hilfe, dass bringt Frieden, nicht aber die Soldaten, die fast täglich Menschen töten.
Wenn man Reportern, die lange im Hindukusch waren zuhört, hört man, dass die Situation eigentlich immer gleich bleibt. Es tut sich kaum etwas. Nur immer mehr Soldaten werden dort hingeschickt um, ich weiß nicht was zu tun. Die Taliban ist Weg und die Waffen bauen keine Häuser und dienen nicht als Zeigestab in Schulen.
Wie also kann man diesen Krieg unterstützten?
Nur kurz noch, bevor ich mich verabschiede, keiner Sprach davon für Friedensorganisationen zu spenden sondern sie tatkräftig zu unterstützten. Man könnte doch, damit ich weiß nicht warum, Menschen Disziplin bekommen auch den Menschen bei der Bundeswehr die Waffen wegnehmen, ihnen Schaufeln geben und sie in Afghanistan Schulen etc bauen lassen. Dann hätten die Menschen endlich etwas davon und Disziplin ist auch noch dabei. Klingt doch nach was.
Paul, ich sagte es doch: Mein Vater war auch bei der Bundeswehr, ob sich Herr Kramer damit nun beschäftigt hat oder nicht, es zählt nur eigene Erfahrung. Die Diziplin, die wir meinen, lernt man nicht woanders Paul!!!
Wir haben nie Behauptet, dass es eine gute Situation in Afghanistan gibt!
Du glaubst aber nicht im Ernst, dass es Frieden gibt, wenn es keine Soldaten auf der Welt gibt, oder?!!!
Es ist nun mal so, wie du gesagt hast, Menschen sind unterschiedlich und das werden sie auch immer bleiben, also wird es auch immer “Gute” und “Böse” geben.
Somit auch nie eine vollkommen gerechte Welt!
Nur weil du die Bundeswehr nicht ausstehen kannst, heißt das nicht, dass die nicht werben dürfen, darum geht es ja eigentlich. Du musst ja nicht hingehen. Es ist was anderes, wenn sie dazu gezwungen werden, aber soweit ist das ja noch nicht.
“Du musst ja nicht hingehen. Es ist was anderes, wenn sie dazu gezwungen werden, aber soweit ist das ja noch nicht.”—->
“Bei den Veranstaltungen herrscht Anwesenheitspflicht, wenn sie in der Schulzeit stattfinden”…Also zwingen sie einen ja doch. Nämlich die, die genauso wie ich denken.
Und was für Lebensnotwendige Disziplin ohne die man kein gutes Leben führen kann lernt man denn dort? Waffen benutzten? Alles machen was einem gesagt wird? Panzer fahren?
Doch ich finde das werben sollte verboten werden, weil ja sowieso jeder einen Brief bekommt und dann entscheiden soll ob er gehen will oder nicht. Mehr nicht. Diese Veranstaltungen sind völlige Indoktrination und daher gehören sie verboten. (Neutralitätsgesetzt)…
Ich habe nie behauptet durch das Abschaffen aller Soldaten den totalen Frieden zu schaffen aber man würde damit einen großen Schritt in Richtung Frieden machen.
Paul, ich meinte, nicht in die Bundeswehr gehen. Selbst bei Anwesenheitspflicht kannst du doch sagen, du warst krank, also ich bitte dich.
(benutzen schreibt man ohne das zweite t!!):)
Doch Paul, du sagtest, dass wir alle Soldaten abschaffen sollen und nur dadurch Frieden erhalten.
Was meinst du denn mit dem Neutralitätsgesetz??
Es geht um körperliche Disziplin. Als ob du jeden Morgen freiwillig um 5 Uhr aufstehen und eine Stunde laufen würdest????!!!
Das mit den Waffen ist natürlich die Sache, aufgrund dessen sie in der Bundeswehr sind.
Du musst das doch so sehen, wenn die Bundeswehr keine Waffen hat, kann sie sich nicht wehren, genauso wie die Polizei, bei Demos, wenn sie angegriffen werden, dann wehren sie sich mit Schlagstöcken. Das Problem dabei ist nur, sie(sowohl Polizei als auch Bundeswehr sind nicht neutral und greifen zu viele unschuldige Leute an).
Darum auch so viele Gegner von Polizei und Bundeswehr.
Du würdest niemals gegen die Bundeswehr sein, wenn sie alles richtig machen würde!!
Das ist doch einfach lächerlich. Wenn du dafür eine Bundeswehr brauchst um jeden morgen um 5 Uhr aufzustehen dann kann ich nur lachen. Wenn du das willst mach es ohne in diesem Verein zu sein. Denn wenn du irgendwo Mitglied bist musst du es unterstützten, alles andere ist Heuchelei.
Neutralitätsgesetzte -> siehe Artikel.
Aber gegen wen muss sich die Bundeswehr denn verteidigen. Es greift sie doch keiner an. Deutschland wollte nach Afghanistan, die sind nicht zu uns gekommen. Es gibt einen unterschied zwischen Angreifen und sich verteidigen.
Also hört auf mit diesen lächerlichen Argumenten von wegen Disziplin, es geht darum Menschen zu schaffen die Waffen tragen und benutzten, sonst bräuchte man den ganzen Verein nicht.
Paul du faengst wieder von vorn an. Zu allen Argumenten hab ich bereits etwas gesagt. Es ist schwer eine Diskussion zu foerdern, wenn du sie staendig durch deine eigene Meinung verfaelschst. Kramer stellt jedoch leider auch nur genauso wie du seine Meinung da ohne im groesseren Bereich darueber nachzudenken. Ausserdem verfaelschst du Paul nicht nur deine Argumente, sondern auch meine und Mirko’s. Dazu kommt noch, dass du nicht richtig auf das, was ich sage eingehst. Dir muss das doch mal klar werden!
Also liess dir nochmal speziell meine Komentare durch und versuch mal ohen jeglichen Vorurteil darauf yu antworten.
Ich freue mich auf deinen naechsten Blog.
Wenn du lachen musst, dass junge Männer die Bundeswehr als Nährboden für Disziplin benötigen, musst du ja vor Lachen vom Stuhl gefallen sein, dass die Politiker der Linken Norbert Lammert brauchen, um Disziplin zu lernen.